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Guntmar
Feuerstein: NIX GEGEN LANGE
HAARE |
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Angaben
zur Person, nicht aber zur Sache. Guntmar
Feuerstein wurde
im Sommer 1956 in die Stadt Bochum gelegt, kam über das Robben,
Sitzen, Laufen und Sprechen zum Musizieren, blieb aber dabei. Nach
drei Schülerbands, zwei Kurzschuljahren und einem
unterdurchschnittlichen Abiturzeugnis mogelte er sich durch das
Klavierstudium an der Hochschule für Musik Westfalen Lippe zu
Dortmund, in dem er hauptsächlich Gitarre spielte. Dies zwar
elektrisch, aber laut. Betroffen
waren die Gruppen „Breakfast“, „Die fliegende Onkel Band“, „Die
Dschungelband“ und besonders die Popband „Strandjungs“; letztere gewann
mit Guntmar Feuerstein´s „Surfen auf´m
Baggersee“ (germanisierte Version des Beach Boys Hits „Surfin´
USA“) sogar die ZDF-Hitparade, aber keinen Blumentopf. Als
ein Freund des geselligen Musizierens auch in größeren
Formationen knibbelt er ab 1986 die
Drähte seiner Fender Stratocaster bei der 10-köpfigen
Soultruppe „Raoul Vandetta & Soulfingers“, wird aber weder zum
Bluesbrother noch zur Soulsister. Stattdessen erscheinen in der
Zwischenzeit eine Ehefrau und zwei Kinder, was für eine
Doppelkopfrunde nicht ganz verkehrt ist. 1989
trifft Guntmar Feuerstein den Liedermacher Fred Ape (Ape, Beck und
Brinkmann), der dies unbeschadet übersteht, und setzt mit
„APE&FEUERSTEIN“ einen Fuß in die Tür der
Kabarett-Szene. Dem folgte der Unter- wie Oberschenkel, acht CD´s
und viele erfolgreiche Bühnenprogramme, und das alles durch eine
Tür, die immer noch nicht zu ist! Respekt. „Tür
zu – Aufnahme!!!“ heißt es seit 1995 in Guntmar
Feuerstein´s Kopfhörer Tonstudio. Dort produziert er
ungefragt Comedybeiträge für den Hörfunk, das allgemeine
Wohlbefinden und manchmal auch für Nüsse. Ab
1998 beginnt eine sehr fruchtbare und erfolgreiche Zusammenarbeit mit
Atze Schröder, für den er heute noch als Autor tätig
ist, aber nicht im Kiosk. Über
die Bespaßung von Radiohörern kommt er mit Jochen
Malmsheimer in Kontakt, bleibt aber gesund und beide produzieren eine
Menge Blödsinn, auch zum Lachen; unter anderem im Jahre 2000 die 84-teilige Comedy-Serie „Dawegs und Unterheim“ für WDR 2, der das beinah
übersehen hätte. Typisch Hörfunk. Nach
einer hochnotpeinicher Befragung durch die Herren Jochen Malmsheimer,
Heinz-Peter Lengkeit und Michael Gantenberg ist Guntmar Feuerstein im
Februar 2004 endlich bereit, sein erstes Soloprogramm
herauszurücken. Es heißt „Nix gegen lange Haare“ und meint
das auch so.
Zusammen
mit Dave Jackson, der unter anderem den Welthit "Blame it on the
boogie" schrieb, macht er seit 2005 akustische Musik, die man auch
americana nennt. Nachzuschauen
und zu hören auf der Bühne Ihres Vertrauens. Was
er sonst noch tut, erklicken Sie bitte hier: APE&FEUERSTEIN www.apefeuerstein.de L.BOW GREASE www.lbowgrease.de |